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    <title>Lothar Miller - Verpolschutz</title>
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    <description>Elektronik und Musik</description>
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    <pubDate>Fri, 02 Dec 2011 13:47:57 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Lothar Miller - Verpolschutz - Elektronik und Musik</title>
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    <title>Verpolschutz</title>
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            <category>Verpolschutz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lothar Miller)</author>
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&lt;p&gt;Für Geräte, die immer wieder an wechselnden Gleichspannungsquellen (Akkus, Batterien, Netzteile...)  betrieben werden, lohnt sich u.U. wenn ein Verpolungsschutz vorgesehen wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die einfachste Variante mit einer Diode hat leider einen deutlichen Spannungsabfall von bis zu 1 Volt. &lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 395px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img height=&quot;150&quot; width=&quot;395&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.lothar-miller.de/s9y/uploads/Bilder/Verpolschutz1.gif&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Verpolungsschutz mit Diode&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Das sind dann bei z.B. 12V Versorgungsspannung immerhin schon 8% Verlust.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nächster Versuch: die zerstörerische Variante. &lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;div style=&quot;width: 396px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img height=&quot;167&quot; width=&quot;396&quot; src=&quot;http://www.lothar-miller.de/s9y/uploads/Bilder/Verpolschutz2.gif&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Verpolschutz mit Diode und Sicherung&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Die Sicherung brennt durch, wenn die Eingangsspannung verpolt ist. Dazu ist natürlich eine Spannungsversorgung nötig, die mindestens den Auslösestrom liefern kann. Denn sonst kann es sein, dass in der Diode eine kleine Siliziumschmelze angeworfen wird. Dazu kommt, dass bis zur Auslösung der Sicherung eine verpolte Spannung von bis zu 1V an der Schaltung anliegt. Das ist weniger schön &lt;img src=&quot;http://www.lothar-miller.de/s9y/templates/default/img/emoticons/sad.png&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am elegantesten ist die Lösung mit einem P-Kanal MOSFET. &lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;div style=&quot;width: 399px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img height=&quot;227&quot; width=&quot;399&quot; src=&quot;http://www.lothar-miller.de/s9y/uploads/Bilder/Verpolschutz3.gif&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Verpolschutz mit P-Kanal MOSFET&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Der P-Kanal-MOSFET IRF9530 leitet, wenn das Gate um Ugsth negativer als die Source wird. Beim Anlegen einer korrekten Spannungsversorgung am Eingang leitet erst mal die Bulk-Diode, so dass an der Source die Eingangsspannung ankommt. Weil die Spannung an der Source nun größer ist als Ugsth, leitet der MOSFET, und dem Strom steht nur noch der kleine Kanalwiderstand im Weg. Die Z-Diode begrenzt Ugs auf einen für den MOSFET ungefährlichen Wert.&lt;br /&gt;Beim Anlegen einer verpolten Spannung sperrt die Bulk-Diode und der MOSFET kommt nicht in den leitenden Zustand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Spannungen kleiner als Ugsmax (idR. 10..20V) kann die Z-Diode weggelassen werden. Das ist z.B. beim Betrieb einer Schaltung mit LiPo Akkus (3,7 und 7,4V) ganz praktisch.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 395px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img height=&quot;210&quot; width=&quot;395&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.lothar-miller.de/s9y/uploads/Bilder/Verpolschutz_3-15V.gif&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Verpolschutz für kleine Spannungen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Und für ganz Wagemutige ist sogar der Widerstand überflüssig. Ich lasse diesen Angstwiderstand aber gern drin, damit die hauchdünne Oxidschicht des Gates nicht allzusehr an der Aussenwelt freiliegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#cc0000&quot;&gt;Allerdings kann die MOSFET-Schaltung eine Diode nicht immer komplett ersetzen:&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Machen wir mal hinter dem MOSFET einen dicken Kondensator, der z.B. eine gewisse Zeit einen Spannungsausfall überbrücken soll. Dann ist es ohne weiteres möglich, dass der Kondensator über den MOSFET und andere Verbraucher, die von der Eingangsspannung versorgt werden, entladen wird. &lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 395px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img height=&quot;185&quot; width=&quot;395&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.lothar-miller.de/s9y/uploads/Bilder/Reverse.gif&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Puffer-C wird durch externen Verbraucher entladen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Denn in diesem Fall arbeitet der MOSFET sogar so, wie der Hersteller sich das ausgedacht hat: die Source ist positiver als der Drain (wegen des Kondensators am Ausgang) und das Gate ist negativer als die Source --&amp;gt; der P-Kanal-MOSFET leitet. &lt;br /&gt;Danke an Matthias Gottke für diesen Tipp &lt;img src=&quot;http://www.lothar-miller.de/s9y/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#cc0000&quot;&gt;Den Spannungsabfall über dem Mosfet weiter reduzieren:&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Obwohl sich die P-Kanal Mosfets mit ihren Bahnwiderständen Rdson schon in recht brauchbaren Bereichen um 50mOhm bewegen, lässt sich mit einem N-Kanal Mosfet nochmal einiges rausholen. Ein IRF1404 hat da gerade mal 4mOhm. Damit lässt sich also die Verlustleistung und der Spannungsabfall nochmal um den Faktor 10 reduzieren.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 395px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img height=&quot;210&quot; width=&quot;395&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.lothar-miller.de/s9y/uploads/Bilder/Verpolschutz_N-Kanal.gif&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Verpolschutz mit N-Kanal Mosfet: geringerer Rdson&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Allerdings muß jetzt darauf geachtet werden, dass kein Massebezug zwischen Versorgung (Batterie) und Verbraucher mehr besteht, und auch nicht hergestellt werden darf. Denn sonst ist der Mosfet ja einfach überbrückt.&lt;/p&gt;


 
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    <pubDate>Thu, 25 Mar 2010 22:20:00 +0100</pubDate>
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